„GEWUSST WIE“ Kiwi Tipps und Tricks

A

Alkohol:

Der Konsum von Alkohol ist auch in Neuseeland in der Öffentlichkeit generell verboten. Ein Unterschied zu Australien gibt es jedoch doch. Du kannst in New Zealand Wein, Bier und Sekt im Supermarkt kaufen. Für alles andere musst du wie auch in OZ in einen Bottleshop gehen. Das Bier ist im Gegensatz zu Australien ein wenig günstiger, und die Weine sind besser.

Autokauf:

In Neuseeland gibt es zwar auch gumtree, die angesagteste Seite ist jedoch trademe.co.nz. Hier findest du neben einer großen Auswahl an Gebrauchtwagen auch viele andere gebrauchte Sachen. Auch nach Jobs kannst du hier schauen.

Arbeit:

Was die Jobsuche betrifft, kannst du entweder bei gumtree die Jobangebote in den jeweiligen Branchen durchscrollen, trademe.co.nz durchforsten oder selbst eine Announce online stellen. Direkt bei Arbeitgebern anzurufen oder bei eigenen Anzeigen deine Handynummer zu hinterlassen ist jedoch meist besser. Nur Mut!

Unter den Backpackern sind Farmjobs (u.a. fruitpicking) immer sehr beliebt, was Zwecks billiger Arbeitskraft auch die meisten Farmer begrüßen.

B

Bankkonto:

Wenn du vorhast, länger als 3 Monate in Neuseeland zu bleiben und auch arbeiten möchtest, solltest du dir ein neuseeländisches Bankkonto zulegen. Die bekanntesten Banken sind Westpac und ANZ. Meist wird eine monatliche Kontoführungsgebühr von 5$ erhoben, jedoch bietet beispielsweise die Westpac das Konto für Work&Holiday Reisende kostenlos an, welches ich bereits von Australien kenne und nun auch hier in Neuseeland nutze.

Bus/Zug/Fähre:

Die Fortbewegung mit Bus und Bahn, bzw Schiff liegt hier ganz im Trend. Gerade die Preise bei beispielsweise Nakedbus oder Intercity, den beiden größten Busreisegesellschaften, locken viele Backpacker an. Z.B. bezahlt man für die Busreise von Auckland nach Wellington gerade einmal um die 50 Dollar. Wer noch früher bucht, zahlt natürlich noch weniger.

E

Elektronikartikel:

Die neuseeländische Synonyme für Mediamarkt und Saturn lauten Jibi Hifi und Dick Smith. Aber auch wenn diese zwei die großen Elektrofachmärkte sind, lohnt sich immer ein kurzer Preisvergleich mit Kmart.

F

Freefoodbox

In den meisten Hostels gibt es eine „Freefoodbox“ in welcher wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, Lebensmittel umsonst angeboten werden. Meistens kommen diese aus herrenlose Lebensmittelbeutel oder von abgereisten netten Backpackern.

Frischwasser

Wer gerne Wasser trinkt (wer nicht?!?) kommt um Leitungswasser wahrscheinlich, nicht herum.

Wem der darin enthaltene Chlor auf den Magen schlägt, oder eben den Geschmack des Chlores nicht gerade zu seinen Lieblingsgeschmack gewählt hat, kann sich „Filterflaschen“ kaufen.

Diese gibt es z.B. bei Warehouse für 10$, sehen aus wie normale Fahrradflaschen in welchen in dem Deckel ein Aktivkohlefilter mit eingebaut ist. Dieser wird dann nach ca. 100 Befüllungen ausgetauscht, um so ein sauberes und Geschmacksneutrales Wasser zu bekommen.

Eine super Alternative zu haufenweise gekaufte Trinkwasserflaschen aus dem Supermarkt.

G

Gepäck:

Was uns schon einmal geholfen hat, ist folgender Tipp. Bring in jedem Gepäckstück einen Zettel mit Namen und Mail Adresse an. Wenn du beklaut wirst, schreibt dich meistens jemand an und verweist auf den Verbleib des Gepäckstücks. Somit habt ihr wenigstens euren Rucksack wieder.

Für eure Wertsachen und Dokumente empfehle ich euch die Gürteltasche von Jack Wolfskin. Sie hat meine wichtigsten Sachen immer sehr gut aufbewahrt.

Gumtree:

Gumtree ist nicht nur in Australien vertreten, sondern bietet auch in Neuseeland seine Dienste an, ist aber lange nicht so bekannt und beliebt wie im Nachbarland, und man ist bei beispielsweise trademe besser aufgehoben.

Dennoch lohnt sich immer ein Blick auf diese Seite.

H

Handykarte (Pre-Paid):

Wie in jedem Land gibt es auch hier eine Vielzahl von meist unüberschaubarer Auswahl der verschiedensten Handyanbieter. Im Groß und ganzen kann ich hier keinen Tipp zu den Tarifen machen, da sich diese wahrscheinlich schon wieder geändert haben, sobald ich den veröffentlichen Button drücke 🙂

Eine Gute Sache gibt’s allerdings zu berichten: Wer wie ich Bilder hochladen möchte, sich mit den Lieben zu Hause via Skype unterhalten möchte oder sonst viel Datenvolumen braucht, schaut sich am besten bei spark.co.nz um. Denn diese bieten an vielen Hotspots einen ganzen Gigabyte pro Tag für 10 Dollar im Monat an, nach einer freien Probewoche, welche in ganz Neuseeland sehr gut verteilt sind.

Hostel:

Die Preise für ein Hostelzimmer in z.B. einem 4-6Bettzimmer liegen, ein wenig günstiger wie in Australien, zwischen 18$-30$. Du solltest darauf achten, dass es möglichst Locker (abschließbare Schießfächer) in dem Hostel oder am besten im Zimmer direkt gibt, da leider immer wieder unter Backpackern gestohlen wird. Wenn du dein Essen in einem der großen Kühlschränke lagern möchtet, ist es meist Pflicht seine Utensilien in eine Essenstasche zu packen und mit Namen, Zimmernummer und Abreisedatum zu beschriften. Oft lautet die Regel des Hostels „Was nicht etikettiert ist wird weggeschmissen oder kommt in die „Freefoodbox““ (Freefoodbox siehe oben)

I

Internet:

Je nach Hostel hast du entweder freies Internet oder du musst dort pro Stunde oder Tag bezahlen. Meistens jedoch ist das Internet im Hostel sehr langsam.

Geheimtipp:

Spark. Siehe weiter oben bei Handykarte 🙂

K

Kino:

Die meisten Kinos in Neuseeland sind auf einem guten Stand der Technik und es herrscht freie Platzwahl. Ebenfalls bieten Kinos meist Studentenpreise an, wollen jedoch meist einen Neuseeländischen Studentenausweis sehen.

Kreditkarte:

Wer allgemein auf der ganzen Welt für einen längeren Zeitraum unterwegs sein möchte und sein gesamtes Bargeld nicht mitnehmen möchte, dem bietet die comdirekt oder die DKB eine kostenlose Kreditkarte an, mit welcher du auf der ganzen Welt gebührenfrei Geld abheben kannst. Dafür benötigst du lediglich das Girokonto bei der jeweiligen Bank und buchst dann von deinem Girokonto Geld auf deine Kreditkarte um.

S

Supermarkt:

Countddown“, „Pack n Safe“ und „New World“ sind hier die größten Lebensmittelmärkte und bieten alles was der Körper braucht, oder auch nicht braucht. Die beiden Märkte „Countdown“ und „New World“ sehen den deutschen Lebensmittelmärkten ähnlich. Nur „Pack n Safe“ macht es wohl den Amerikanern nach und bietet seine Artikel in haushohen Regalen an.

T

Trademe:

Wer in Neuseeland einen Job sucht, etwas gebraucht kaufen möchte etc. etc., kommt an tradme.co.nz nicht vorbei. Ich bin durch gewisse Erfahrungen leider nicht sehr begeistert von dieser Seiten, jedoch ist gumtree, mein Favorit, hier zu Lande leider nicht wirklich vertreten und es gibt nicht wirklich eine Alternative zu dieser Seite.

W

Wertsachen:

Leider wird in Hostels gerne geklaut. Da braucht man sich nicht wundern wenn man im Kühlschrank in seine Essenstüte schaut und plötzlich einige Sachen fehlen. Wenn du das Hostel für einen Tag am Strand oder einfach für mehrere Stunden verlässt, solltest du deine Wertsachen im hauseigenen Locker wegschließen oder mitnehmen. Generell solltest du von Deutschland ein gutes und solides Bügelschloss mitnehmen. Bewährt hat sich bei uns das ABUS Zahlenschloss.


Hier fehlt noch der ein oder andere wichtige Tipp welcher dir

gerade zufällig auf der Zunge liegt, oder irgendwas stimmt hier nicht so ganz?

Na dann kommentiere oder kontaktiere 😉

1 Comment Add Yours

  1. Cam

    U could do a Slang-description … Just an idea 😉

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